Neujahrsgedanken 2018

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      Neujahrsgedanken 2018

      Und wieder ist ein Jahr rum. Ich kann es kaum glauben, dass ich nun zum dritten Mal Neujahrsgedanken auf Terraconia verfasse. Die Zeit vergeht wieder einmal viel schneller, als man das oft vermutet.

      In den letzten Wochen habe ich mir immer wieder Gedanken darüber gemacht, was ich dieses Jahr in meinen Neujahrsgedanken erzählen möchte. Was habe ich in 2017 erlebt? Was habe ich gelernt? Und was möchte ich in 2018 erreichen?

      Terraconia - Mehr als nur ein Spiel


      Vor mehr als 5 Jahren habe ich einen Server namens Geckocraft betreten, um mal wieder Abwechslung im Minecraft-Universum zu finden. Obwohl ich damals noch sehr schüchtern war, fand ich sehr schnell Spieler, mit denen ich gerne Zeit verbracht habe. Ich war damals begeistert, wie offen und zuvorkommend die Community war.

      Und so schlug ich eines Tages vor, dass man doch bei den dort stattfindenden Events zusätzlich den Rang des Eventsupporters einführen könnte, um die Eventleiter zu unterstützen. Damit war nicht nur ein neuer Rang geboren, sondern ich wurde gleichzeitig Teil des dortigen Teams. Mit der Zeit sammelte ich immer mehr Erfahrungen in den einzelnen Bereichen des Servers und wurde so erst zum Supporter, um dann eines Tages in das Moderationsteam einzusteigen. Einige Monate vergingen und es kam zu dem Punkt, dass ein damaliger Administrator aufgrund fehlender Zeit das Team verlassen wollte. In diesem Zuge schlug er vor mich in die Administration aufzunehmen. Einige Zeit danach starteten vier Personen mit den Gedanken für ein neues Projekt: Terraconia.

      Wieso ich das erzähle? Besonders in diesem Jahr ist mir wieder einmal klar geworden, dass Terraconia viel mehr erreichen kann, als nur ein Spiel zu sein. Mich begeistert es, wenn ich rückblickend sehe, wie viel Selbstvertrauen und Erfahrung ich in den letzten Jahren auf Terraconia und vor allem in meiner Anfangszeit auf Geckocraft gesammelt habe. Für mich war es damals unglaublich lehrreich in den einzelnen Rängen Fuß zu fassen und zu lernen, wie ich ihnen möglichst gut gerecht werde. Zu lernen, wie ich am besten mit Spielern umgehen kann und wie ich beispielsweise Problemlösungen am besten angehe.

      Ich bin mittlerweile unglaublich froh darüber, dass ich hier die Chance habe Fehler zu machen und neue Wege und Lösungen für Probleme auszuprobieren.

      Zu Beginn dieses Jahres sah ich des Weiteren ein Video von Chris Hadfield, einem erfolgreichen Astronauten. Ich kann jedem nur empfehlen sich seinen Vortrag anzuschauen. Für Personen, die die englische Sprache nicht so gut verstehen, habe ich im folgenden Spoiler einmal versucht die Hauptaussage seines Vortrages zusammenzufassen.
      Spoiler anzeigen
      Innerhalb eines Vortrags spricht er davon, dass er eines Tages außerhalb der IIS (Raumstation) stand und auf einmal eine Flüssigkeit in seinen Augen hatte, die dafür sorgte, dass er quasi blind im Weltall war. Ich persönlich kann mir kaum beängstigendere Situationen vorstellen. Doch er hatte keine Angst. Denn er hatte sofort mehrere Lösungen im Kopf, die ihn wieder sicher in die Raumstation führen würden. Diese Lösungen kannte er, weil Astronauten trainiert werden, indem sie in Hunderten von Simulationen mit Problemen und Fehlern konfrontiert werden. Sie üben also das Fehlermachen.

      Nachdem er sich also wieder sicher zurück zur Raumstation gebracht hat, wurde dieser Fall untersucht und es wurde herausgefunden, dass das Shampoo, was damals benutzt wurde, in den Augen brannte. Deshalb wird mittlerweile ein anderes Shampoo innerhalb der Raumfahrt genutzt.

      Nachdem ich dieses Video gesehen hatte, realisierte ich wieder mal, wie sehr mir die Fehler auf Terraconia geholfen haben. Gerade in den letzten Monaten habe ich deshalb versucht innerhalb des Teams herauszufinden, ob andere Teammitglieder ähnliche Erfahrungen gemacht haben und es Dinge gibt, die sie in zusammenarbeit mit Terraconia gerne noch lernen würden. Das Ergebnis waren viele lange Texte über Erfahrungen und Träume. Träume, die wir zum Teil in den letzten Monaten schon angehen und entwickeln konnten. Unter anderem planen wir im Anschluss an diese Befragung nun ein internes Workshopsystem, welches jedem Teammitglied ermöglicht beispielsweise den Umgang mit Worldedit, oder NPCs und deren Skripten zu erlernen.

      Im Zuge dieser Workshop Idee gab es dann auch sofort die Idee diese Workshops auch für Spieler zu ermöglichen. Ehe wir dies tun wollen wir jedoch erst einmal intern schauen, wie wir diese am besten organisieren.

      Abschließend begeistert es mich einfach unglaublich zu sehen wie viele Personen hier schon hilfreiche Erfahrungen gemacht haben. Sowohl innerhalb als auch außerhalb des Teams. Ich hätte vor einigen Jahren niemals erwartet, dass ein Spiel so große Auswirkungen auf die eigene Persönlichkeit haben kann. Mittlerweile ist dies eines der Aspekte, der mich am meisten motiviert. Denn es gibt nichts schöneres als die Chance zu haben zusammen mit anderen Personen wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

      Vorsätze - Ein Traum für das Jahr 2018


      „Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen.“ – Walt Disney

      Ich freue mich darauf, dass wir im Jahr 2018 weiter träumen können. Terraconia 2.0 ist nichts anderes als ein großer Traum. Ein Traum von der Verbesserung großer existierender Probleme. Mein persönlicher Traum ist es, dass wir dieses Jahr einen großen Schritt in Richtung Terraconia 2.0 machen können. Und das vor allem in der Zusammenarbeit mit der Community, denn wir wollen, dass ihr Spaß habt. :)

      Des Weiteren möchte ich weiterhin parallel an Großprojekten wie den Enderdrachenänderungen arbeiten. So arbeiten wir aktuell bereits an den nächsten Großprojekten, die euch in den nächsten Wochen vorgestellt werden. Zusätzlich sind wir dabei ein weiteres Eventteam zu gründen, welches explizit für die NPC-Organisation von Großevents (z. B. Weihnachten und Ostern) zuständig ist. Ich hoffe der ein oder andere von euch war genauso begeistert wie ich, als er die ganzen NPCs in der Weihnachtszeit gehen hat.

      Ein großes Danke


      In diesem Zuge möchte ich wieder einmal ein Dank aussprechen. Sowohl an die gesamte Community als auch unser Team.

      Unsere Community ist und bleibt unglaublich. Ich bin immer wieder stolz darauf zu sehen, wie unsere Community zusammenarbeitet und sich gegenseitig unterstützt. Ob nun in schwierigen oder auch in schönen Situationen. Die große Anzahl an Mitspielern, die in der Weihnachtszeit bei der Organisation der Weihnachtsaktionen mitgemacht haben oder auch das kürzlich organisierte Feuerwerk, sind wunderbare Beispiele für unsere Community. Es ist auch immer wieder wunderschön mitzubekommen, wie herzlich neue Spieler zum Teil aufgenommen und in einzelne Gruppen integriert werden.

      Terraconia ist und bleibt ein Server, bei dem wir immer versuchen werden mit euch zusammen zu arbeiten.

      Zusätzlich möchte ich mich noch einmal besonders bei unserem Team bedanken. So haben viele Teammitglieder zusätzliche Aufgaben übernommen und endlose Stunden in den Traum einer wunderschönen Weihnachtszeit gesteckt. Immer wieder gab es Engpässe und wir hatten die Sorge, dass wir einzelne Aktionen nicht rechtzeitig fertig kriegen. Doch genau in diesen Momenten arbeiteten wir zusammen und fanden immer wieder Personen, die ausgeholfen haben.

      Dies hat mir noch einmal gezeigt, was für unglaubliche Arbeit unser Team leisten kann und auch dieses Jahr wieder geleistet hat.

      Ehe ich gar nicht mehr aufhöre zu schreiben, ende ich in diesem Text abschließend also auch dieses Jahr meine Gedanken wieder mit einem Letzten und deutlichen:

      Danke

      an jeden der Terraconia zu dem macht, was es für mich und viele andere mit der Zeit geworden ist.

      Mit freundlichen Grüßen
      die begeisterte Meeri
      --- No one ever made a difference by being like everyone else. - P.T. Barnum (The Greatest Showman) ---

      Neujahrsgedanken 2016 / Neujahrsgedanken 2017 / Neujahrsgedanken 2018
      Mir geht es ähnlich.
      Terraconia ist mir als nur Zocken. Hier hat man Freunde, nette Leute und Bekannte, mit denen man unglaublich gerne Zeit verbringt. Man hat jemanden zum Reden und kann seine Zeit mit Freunden verstreichen lassen.

      2018 ist ein neues Jahr, mit meiner "Familie". Ja, es ist wie eine zweite kleine Familie. Mit jedem kann man reden und viele sind für einen da.
      Der Mensch ist eine in der Knechtschaft seiner Organe lebende Intelligenz...
      Hallo @MeeriSchatz ,

      (wieso finde ich den Thread erst jetz? *kopfkratz*).

      Deine Zeilen rufen Erinnerungen in mir hervor, schöne Erinnerungen.
      Ich war einst selbst auch Teil einer Spiel-Community (textbasiertes Online-Rollenspiel), zunächst als Spieler, schlussendlich als Hauptverantwortlicher, mit der Aufgabe, gemeinsam mit Gleichgesinnten Visionen zu erspinnen, Träume zu verwirklichen, etwas zu erschaffen, wirklich zu erschaffen.

      Ich hatte das über viele Jahre gemacht, Freunde gefunden, mit so vielen unterschiedlichen Mentalitäten arbeiten können, mich selbst reflektieren und mich entwickeln können. Eine unglaubliche Erfahrung, und noch unglaublicher, weil in einer Welt voll von Gier und Selbstsucht viele Hände aus purer Leidenschaft etwas Tolles erschaffen haben. Das Projekt lebt auch heute noch, knapp 18 Jahre nach seiner Gründung (damals durch zwei Teenies).

      Ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen. Ein solches Projekt wird zu einem festen Bestandteil deines Selbst, du wirst zu John Maynard, trotzt jeglichem Gegenwind, überwindest die größten Probleme, all das im Namen deiner Leidenschaft. Ja, so etwas zu erleben, ist einfach nur toll.

      Was Terraconia betrifft, so kann ich nur sagen, dass es schön ist, dass es diese Community gibt. Sicher, manche Dinge frustrieren, hin und wieder geht man sich hier und da gegenseitig auf die Nerven, Menschen kommen und gehen. Aber Terraconia bleibt.
      Ich war bis vor Kurzem eine Weile weg, auch aus Frustration. Aber manchmal merkt man den Wert einer Sache erst, wenn sie weg ist. Und so bin ich wieder da. Und ich finde es schön. Und zum Lachen gehe ich längst nicht mehr in den Keller (was ich früher viel zu oft getan habe).

      Bei Dir selbst habe ich indes einen Reifeprozess bemerkt, der sich vor allem im professionelleren, reiferen Umgang mit Mitmenschen und/oder Problemsituationen bemerkbar macht. Das war eins der Dinge, die mir nach meiner Rückkehr aufgefallen sind, die mich gefreut haben.

      Nun denn, meine Family meldet Bedarf an (muss uffhöre zu labern) -> ich freue mich auf die kommenden Zeiten im Kreis der Terraconianer und das Erleben von erschaffenen Traumschlössern, großen und kleinen.

      Der Maro
      Man ist, was man tut.

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